Zurück 03.09.2026

Interview mit Dr. Hannah König

Dr. Hannah König ist seit Juli 2026 Verwaltungsrätin bei der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland). Im Interview erläutert sie ihre Motivation für das Amt, wie sie zur Energiewende steht und warum sie ein besonderes Augenmerk auf Batteriespeicher legt. 


Frau König, was hat Sie motiviert, sich für den Verwaltungsrat der EBL zu engagieren?

Die EBL steht für Versorgungssicherheit und Innovation. Aus dem genossenschaftlichen Modell der EBL entsteht zudem eine ganz besondere Verantwortung für die Menschen in der Region. Ich bin ein sehr wertbewusster Mensch, deshalb schätze ich diese tiefe Verbundenheit sehr.


Ihr beruflicher Werdegang ist geprägt von einer grossen Expertise in Energiethemen. Wo bzw. was können Sie dank diesem Wissen bei der EBL am meisten bewegen?
Meine Erfahrung liegt vor allem in der erfolgreichen Umsetzung komplexer Infrastrukturprojekte. Ich weiss, wo technologische und organisatorische Risiken entstehen und wie man sie frühzeitig adressiert. Diese Perspektive hilft dabei, Chancen und Risiken ausgewogen zu beurteilen und die EBL strategisch weiterzuentwickeln.


Welche Bedeutung haben Nachhaltigkeit und Energiewende für die Zukunft der EBL?
Nachhaltigkeit und Energiewende sind für mich keine Trends, sondern eine Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Entscheidend ist, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit gemeinsam zu denken.


Welche technologischen Entwicklungen beobachten Sie besonders aufmerksam?
Ich beobachte besonders die Entwicklung von Batteriespeichern. Sie werden zu einem zentralen Baustein eines klimaneutralen Energiesystems und eröffnen neue Möglichkeiten für Versorgungssicherheit und Flexibilität. Gleichzeitig wird die intelligente Vernetzung von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch immer wichtiger.


Die EBL ist als Genossenschaft aufgebaut. Wie kann die EBL auch künftig nahe bei ihren Kundinnen und Kunden sowie den Genossenschaftern bleiben?
Nähe entsteht, indem man in einen offenen Austausch geht und einander zuhört. Die EBL sollte die Bedürfnisse ihrer Genossenschafter und Kundinnen und Kunden respektieren und deren Meinungen einholen. Ausserdem ist Transparenz entscheidend; gerade in Zeiten des Wandels schafft sie Vertrauen.


Wie können Genossenschafter aktiv zur Weiterentwicklung der EBL beitragen?
Die Genossenschaft lebt vom Mitdenken und Mitgestalten ihrer Mitglieder. Wer Ideen einbringt, Fragen stellt oder Rückmeldungen gibt, trägt zur Weiterentwicklung der EBL bei. Dieser Austausch macht die EBL stark.


Frau König, vielen Dank für den spannenden Austausch und weiterhin alles Gute im Amt der Verwaltungsrätin bei der EBL.

Dr. Hannah König

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