Am 28.11.2017 wurde von der Handelskammer beider Basel der Unternehmertreff in Liestal organisiert. Um das Thema E-Mobilität veranschaulichen zu können, wurde die EBL als zukunftsorientiertes Unternehmen ausgewählt. Somit hatte die EBL die Möglichkeit, sich anderen Unternehmen vorzustellen und konnte aufzeigen, was sie im Bereich E-Mobilität bewirkt.

Die Begrüssung und der Einstieg in das Referat zur Mobilität im allgemeinen hat Martin Dätwyler übernommen. Er ist Stellvertretender Direktor und Abteilungsleiter Standortpolitik der Handelskammer beider Basel. Das Hauptthema der Präsentation war, wie sich Baselstadt und Baselland verbessern können, um mit dem technischen Fortschritt mitzuhalten. Der Fokus war besonders auf die verschiedenen Fortbewegungsmittel gelegt, welche im Raum Basel hohe Wichtigkeit besitzen. Beim Schienenverkehr wurde das Projekt „Durchmesserlinie Herzstück“ präsentiert. Die Handelskammer unterstützt das Projekt, da es die Fortbewegung vereinfacht und wir somit mit anderen Ländern und Kantonen mithalten können. In der Schifffahrt wurde als Thema das Trimodale Containerterminal Basel Nord genannt. Es soll zum Drehpunkt von Schiene, Rhein und Strasse werden und zur effizienten Import/Export Abwicklung beitragen. Riesige Kräne transportieren die Container vom Schiff, von der Bahn und von LKW’s.
Laut einer Studie in der 497 Unternehmen befragt wurden, ob sie Geschäftsreisen über 200 Kilometer mit dem Flugzeug bewältigen, ging heraus, dass 200 Unternehmen nur in 1-25% der Fälle das Flugzeug wählen. In den restlichen Fällen werden andere Verkehrsmittel benutzt. Da es eine schnelle und preisgünstige Möglichkeit ist, müsste das Fliegen weiter gefördert werden, findet Martin Dätwyler. Als Überleitung zur E-Mobilität präsentiert Martin Dätwyler einige Fakten zum Thema und wirft die Fragen in den Raum, wie das das Problem mit den Ladestationen behoben werden kann und ob es möglich sei in ein paar Jahren autonom unterwegs zu sein?

Nach der Einleitung über die Situation im Baselbiet und der passenden Überleitung, hatte Tobias Andrist als Leiter Strom und zukünftiger CEO die Möglichkeit, die EBL vorzustellen und wie sie mit E-Mobilität Fortschritte macht. Er erzählte über die E-Mobilität im Bereich PKW. Um in das Thema zu finden wurde die Geschichte des voll elektrischen Fahrens erklärt. Es ging darum, dass in den 90ern das erste elektrische Auto entwickelt worden ist. Der General Motors EV1. Er wurde gebaut, nachdem in Kalifornien ein Gesetz erlassen wurde, nach dem Automobilhersteller weltweit schadstofffreie Fahrzeuge entwickeln mussten. Als die Anzahl Elektroautos immer weiter zunahm, hatte die Ölindustrie etwas dagegen. Auf ihren Druck hin wurde das Gesetz verabschiedet und die Autos wurden ihren Besitzern entwendet und verschrottet. So wurde die E-Mobilität für eine Zeit unterdrückt. In den letzten Jahren kam der Trend aber wieder auf, was nicht zuletzt auf die Umweltsituation und den Umgang mit Rohstoffen zurückzuführen ist. Die Batterie wurde immer günstiger und die E-Autos haben praktisch keinen Verschleiss, da sie keine rotierenden Teilchen haben oder kein Öl benötigt wird. Trotzdem gibt es in der Schweiz ein grosses Problem mit dem Strom. Im Moment produzieren wir 60 Terrawatt Strom in der gesamten Schweiz. Wenn alle PKW’s durch elektrische Autos ersetzt werden, müsste aber Strom von 80 Terrawatt zur Verfügung stehen. Das ist aufgrund der Abschaltung von AKW’s aus heutiger Sicht kaum machbar. Somit müssen noch viele Hürden genommen werden, um die E-Mobilität ganz durchsetzen zu können.
Nach den Präsentationen offerierte die EBL einen Apéro,bei dem jeder Besucher eingeladen wurde. Danach folgte eine Vorstellung des Fuhrparks der EBL in Liestal durch Marcel Corpataux mit den verschiedenen E-Autos. Sie wurden zur Testfahrt bereitgestellt und sogar ein brandneuer Opel Ampera E konnte für den Event organisiert werden. Die Besucher hatten sichtlich Spass an Elektroautos und wir hoffen, dass die E-Mobilität weiter auf grosses Interesse stösst. Die EBL wirkt durch ihren strategischen Fokus im Bereich
E-Mobilität natürlich ganz vorne mit und hilft dieses Ziel zu erreichen.

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