Die Möglichkeiten und Freiheiten des Internets bringen für die Nutzer auch Risiken und Gefahren. Wie im realen Leben lauern diese nicht nur in den dunklen Gassen berüchtigter Quartiere, sondern manchmal schon beim nächsten Klick.

Schnell Informationen finden, kultige Schuhe ersteigern, über tausende von Kilometern fast in Echtzeit kommunizieren, chaten, spielen, weltweit Kontakte knüpfen und, und, und: Das Internet ist doch einfach genial. Besonders Kinder und Jugendliche können sich ein Leben ohne diese Technologie kaum mehr vorstellen. Neben den vielen positiven Aspekten bringt das Internet aber auch neue Herausforderungen im sozialen Umgang mit sich und es lockt Menschen mit unlauteren, sogar kriminellen Absichten auf den Plan. Malware, also Viren Trojaner etc., Phishing, Abzockerei, Cybermobbing sind ein paar Stichworte dazu. In Zusammenarbeit mit der Polizei Basel-Landschaft führt die EBL deshalb in lockerer Folge Anlässe mit dem Thema Sicherheit im Internet durch. Die Informationen dazu finden Sie unter ebl.ch/veranstaltungen. Die Schweizerische Kriminalprävention bietet zudem ausführliche Tipps für jede Altersgruppe. Sie finden die Broschüren unter www.skppsc.ch oder auf Ihrem Polizeiposten.

Die wichtigsten Massnahmen

  • Halten Sie Ihre Betriebssysteme und Anwendungen immer auf dem neusten Stand. Die Software Updates schliessen Sicherheitslücken.
  • Installieren Sie eine Personal-Firewall. Diese überwacht ein- und ausgehende Verbindungen.
  • Installieren Sie eine Antiviren-Software und aktualisieren Sie diese mindestens einmal wöchentlich. Dies kann automatisiert werden.
  • Sichern Sie regelmässig Ihre Daten auf einem anderen, getrennten Datenträger (Backup), um das Risiko eines Datenverlustes zu minimieren.
  • Wählen Sie starke Passwörter, aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen und nutzen Sie verschiedene Passwörter für verschiedene Zwecke.

Tipps für Eltern

  • Ein gutes Vertrauensverhältnis ist die beste Voraussetzung, damit Ihr Kind Ihnen berichtet, falls es online oder offline Schwierigkeiten hat.
  • Interessieren Sie sich dafür, was Ihr Kind im Internet macht. Kinder unter 12 Jahren sollten nicht unbeaufsichtigt frei im Internet surfen.
  • Erwerben Sie selbst genügend Medienkompetenz, damit Sie Ihrem Kind glaubwürdig Ratschläge geben können und diskutieren Sie über mögliche Gefahren.
  • Verschiedene Anbieter bieten Kinderfilter fürs Internet, Zeitbeschränkungen für die Nutzung der Geräte und Anwendungen sowie Statistiken zur Nutzung des Gerätes. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihr Kind nicht «ausspionieren», sondern gemeinsam mit ihm Zeitlimiten setzen und die Nutzung besprechen.

Falls Sie Unterstützung benötigen bieten wir Ihnen Beratungsstunden im Bereich Telecom an. Diese finden Sie unter: www.ebl-telecom.ch