Geschäftsbereich Wärme – Wärmeverbünde

Grosse Schritte in Richtung nachhaltige Energieschiene. 3ET nimmt Gestalt an

„Wärmeverbünde haben regional und landesweit ein beträchtliches Zubaupotenzial. Die Erfolge mit unseren Partnern im Jahr 2015 sind Ansporn, uns weiterhin für nachhaltige Wärmeverbünde zu engagieren“ Beat Andrist, Leiter Geschäftsbereich Wärme

Erneuerbare Energieschiene Ergolztal (3ET) wächst mit ihren Wärmeverbünden

Die Erneuerbare Energieschiene Ergolztal (3ET) nimmt Formen an: Nach der Grundsteinlegung 2014 in Pratteln und dem Startschuss für die erste Bauetappe konnte im Berichtsjahr 2015 nun die erste Wärme aus der neuen Heizzentrale geliefert werden. Die Anlage verwertet Abwärme aus der ARA Rhein und Energieholz aus der Region. Gleichzeitig wuchsen vier der bestehenden Prattler Wärmeverbünde durch den Bau neuer Verbindungsleitungen zu einem grossen Wärmeverbund zusammen.

Das Jahr 2015 war mit hohen Investitionen in Pratteln, Sissach, Gelterkinden und Ormalingen wegweisend für den weiteren Verlauf des Leuchtturmprojekts 3ET, das mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 340 Millionen Franken bis 2025 veranschlagt ist. Der Anteil erneuerbarer Energieträger soll bis dahin von einstmals 37 auf 80 Prozent gesteigert werden.

Karte

Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Realisierung von 3ET war der Ende Jahr beschlossene Kauf des Fernheizkraftwerks Liestal per Anfang 2016. Die als Grossheizzentrale vorgesehene Anlage ist ein zentraler Puzzlestein für die schrittweise Verbindung der sieben bestehenden Liestaler Verbünde und den Erfolg der 3ET insgesamt. Die Energieschiene soll bis im Jahr 2025 durchgehend sein, erneuerbare Wärme für 27 000 Haushalte und ökologischen Strom für 9000 Haushalte liefern..

Film – 3ET nimmt Gestalt an
 

Geschäftsbereich Telecom

Kommunikation der Zukunft ist mit Sparpotenzial verbunden

„Wärmeverbünde haben regional und landesweit ein beträchtliches Zubaupotenzial. Die Erfolge mit unseren Partnern im Jahr 2015 sind Ansporn, uns weiterhin für nachhaltige Wärmeverbünde zu engagieren“ Adrian Kössler, Leiter Geschäftsbereich Telecom

Analoges Telefon verschwindet

Das Ende der analogen Telefonie naht: Spätestens Ende 2017 schaltet die Swisscom ihr Signal ab. Die Entwicklung von der analogen Telefonie hin zu Voice over Internet Protocol (VoIP) zeichnete sich mit dem rasanten Fortschritt der Kabelnetztechnik und grösseren Bandbreiten ab. Sie betrifft vor allem private Haushaltungen und KMU. Vom Prinzip her ist die Abschaltung des analogen Telefonnetzes für die EBL Telecom nichts Neues. So wurde das analoge Fernsehsignal in den TV-Kabelnetzen der EBL Telecom bereits 2014 abgeschaltet. In der Telefonie ist die Digitalisierung nun ebenfalls dort angekommen. Kunden, die den 3-in-1 Kabelanschluss schon besitzen, können bereits heute davon profitieren. Der Telefonanschluss und ein 2-Mbit/s-Internetanschluss sind darin ohne zusätzliche Kosten enthalten.

Kunden sparen analogen Anschluss

Aus der aufgegleisten Abschaltung des analogen Telefonsignals ergeben sich für die Kunden der EBL Telecom gute Argumente, auf den 3-in-1 Kabelanschluss umzusteigen. Er bietet heute schon Sparpotenzial gegenüber einer analogen Telefondose und darüber hinaus einen umfassenden, gebündelten Telekommunikations-Service aus einer Kabeldose. Doppelte Anschlussgebühren werden obsolet. Dies kommuniziert die EBL Telecom ihrer Kundschaft intensiv.

Anschauliche Information macht Senioren Mut

Seitdem die Abstellung des analogen Telefonsignals feststeht, unternimmt EBL Telecom vermehrt Anstrengungen, die Zielgruppe der Senioren besser zu informieren. Insbesondere werden durch gezielte Informationskampagnen und eigens ins Leben gerufene Seniorenanlässe mit Anschauungsunterricht Ängste gegenüber gegenwärtigen Telekom-Technologien abgebaut. Namentlich gilt das für die 3-in-1 Kabeldose und ihre Vorzüge. Die grosse Resonanz auf derartig bedürfnisgerechte Angebote bestärken die EBL Telecom darin, auch bezüglich Kundennähe als Vorreiterin wahrgenommen zu werden.

Falls Sie sich schon Vorweg über die weiteren Geschäftsbereiche einlesen möchten, finden Sie unter folgendem Link weitere Informationen zum Geschäftsbericht 2015: Jahresbericht 2015