Vom 3. bis zum 13. März fand der alljährliche internationale Auto Salon in Genf statt. Eine Pflicht für Autofans der ganzen Welt. Natürlich war auch unser EBL E-Mobility Experte Marcel Corpataux vor Ort und versuchte die Entwicklungen des E-Marktes einzufangen. Die spannendsten Modelle werden hier auf unserem Blog vorgestellt. Ein erster Teil mit dem Hyundai Ioniq und dem Schweizer Microlino:

Hyundai – IONIQ electronic
Im Herbst bringt Hyundai ihr erstes elektrisches Auto auf den Markt. Der Hyundai IONIQ überzeugt durch ein schnittiges Design und mit hochwertiger Technik. Angetrieben wird er mit einer 28kW Batterie, mit welcher man eine Reichweite von rund 250km schaffen soll. Überzeugend ist sein ausgeklügeltes Bedienungs-und Fahrkonzept: Mit einer am Lenkrad angebrachten Wipptaste kann man eine der vier Rekuperationsstufen wählen. Zudem kann man zwischen drei verschiedenen Fahrmodi wechseln. Sparsam und gemütlich ist man im ECO-Modus unterwegs, der Normal-Modus ist für den alltäglichen Gebrauch geeignet und wenn man mal etwas schneller unterwegs sein möchte kann man in den Sport-Modus wechseln.

Mit der 7.6 KWh Ladeeinheit (Typ 2) und der Schnellladeeinrichtung (CCS) lehnt sich Hyundai an den europäischen Standard an und sichert kurze Ladezeiten.

Man darf gespannt sein!

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Micro – Microlino Prototype
Eines der aufregendsten Fahrzeuge war der Microlino Prototyp. Der Micro Car will den Kabinenroller Isetta von Iso Rivolta wiederbeleben, nun aber rein elektrisch. In der Schweiz entwickelt, soll das Fahrzeug mit einer Leistung von 12 kW max. 90 km/h fahren können und der Akku soll dabei für rund 130 km reichen. Dieser kann an jeder Steckdose wieder aufgeladen werden.
Der Microlino wiegt rund 400 Kg und gilt somit als Leichtfahrzeug. Dies hat den Vorteil, dass die Besitzer nur den Roller Fahrzeugausweis (Kategorie B1) benötigen und zusätzlich von tieferen Steuern profitieren.

In Produktion soll der Microlino Anfang 2018 gehen und für rund CHF 10‘000.- erhältlich sein.

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